Bremerhaven

Starthilfe mal anders: Kleines Gerät, große Wirkung

Reporter Jens Gehrke hat ein Problem. Seine Autobatterie ist leer. Doch für die Starthilfe braucht man heute kein zweites Auto mehr. Die Moin-Kolumne.

An dem Morgen, als der alte Diesel nicht ansprang, war es eiskalt. Erst hatte ich die Scheiben mit dem Eiskratzer bearbeitet, dann wollte ich schnell einsteigen und das Auto starten. Doch die Zündung des in die Jahre gekommenen Kombis gab nur ein Röcheln von sich. Zum Glück kam ein Nachbar schnell mit seinem Auto zur Hilfe. Kabel aus dem Kofferraum, Motorhauben auf. Mit der Starthilfe sprang der Wagen dann gleich an. Vielleicht hatte ich nur das Licht über Nacht angelassen, dachte ich, als der „Oldie“ wieder fuhr. Am folgenden Morgen wurde mir klar, dass das kein einmaliger Aussetzer gewesen war. Die Batterie war hin, das ist nach fünf Jahren nun einmal so. Wieder war nur ein erbärmliches Geräusch zu hören. Ich musste dringend zur Werkstatt. Dieses Mal kam die Rettung aber nicht aus der Batterie eines anderen Autos. Ein Bekannter hatte eine Powerbank-Starthilfe dabei. Zack schwarzes und rotes Kabel ran, Knopf gedrückt, und schon sprang der alte Diesel wieder an. So eine Powerbank-Starthilfe habe ich mir jetzt selbst gekauft. Sicher ist sicher. Die gibt es inzwischen für weniger als 50 Euro. Und bei der Werkstatt war ich natürlich auch. Das Auto hat jetzt eine neue Batterie.

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